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Marek Jaskolka 

-Triathlet-                 

             

         

   

                                                                           

 

News

04.01.2012- Trainingslager Neuseeland mal ganz anders! (Teil 2)

Zunächst wünsche ich Euch allen ein frohes Neues Jahr! Von meinem Abenteuer in Neuseeland habe ich schon kurz berichtet. Doch bevor es vor Weihnachten zu Ende ging, hatte ich die Möglichkeiten noch weitere Abstecher ins Unbekannte zu machen. Nach der Überquerung auf die südliche Insel ging es weiter Richtung Wanaka und Mount Aspirig, wo wir einen 10-stündigen Wandertrip auf uns genommen haben. Die unglaubliche Naturbelassenheit sowie die Stille in den Bergen hat mich neue Kraft tanken lassen.

   

Auch Pinguine haben wir zu Gesicht bekommen und das gleich mehrere Male. Einmal sogar in einer düsteren Nacht ist eine ganze Pinguinfamilie an uns vorbei gelaufen. Normalerweise sind diese niedlichen Tiere sehr scheu und fliehen vor dem Menschen. Da wir aber still gehalten haben, haben sie uns offensichtlich nicht als Gefahr identifiziert.

Ein weiteres Highlight war sicherlich das "Whale Watching" in Kaikoura. Dabei haben wir nicht nur einen Pottwal, sondern auch Delfine zu Gesicht bekommen.

 

Auch ein Albatros hat unseren Horizont gestreift. Wie im Fluge vergingen fast fünf Wochen Urlaub. Das Weihnachtsfest verbrachten wir in Auckland bei unserer Gastfamilie Kirsty und Coxy. Danke an dieser Stelle! Dort bin ich wieder ins gewohnte Training eingestiegen und der erste Muskelkater hat nicht lange auf sich warten lassen ;)

  

Seit paar Tagen befinde ich mich nun in Christchurch, wo ich mit Roly und seinem Team etliche Kilometer machen werde. Ich hoffe, dass ich unbeschadet und verletzungsfrei die Vorbereitung überstehe und fit in die Saison Ende März einsteigen kann. Bis dahin schön Daumen drücken!

  

25.12.2011- FROHES WEIHNACHTSFEST

Ich wünsche all meinen Fans, Freunden, Bekannten ein gesegnetes Weihnachtsfest. Genießt ein einzigartiges Fest, das Fest der Liebe! Alles Gute aus Neuseeland.

 

http://www.youtube.com/watch?v=9p4G2GbPYQA

 

10.12.2011- Trainingslager Neuseeland mal ganz anders! (Teil 1)

Nach der Saison ist vor der Saison! Zwei Wochen nach dem letzten Weltcuprennen in Auckland (NZL) ist bereits der Startschuss für die Vorbereitung auf die Saison 2012 gefallen. Die neue Saison steht ganz im Zeichen der Olympischen Spiele in London. Dies ist mein ganz großes Ziel und ich werde alles dafür tun, um dabei zu sein und ein respektables Ergebnis nach Hause zu bringen. Die Chancen stehen gar nicht so schlecht, denn insgesamt können sich 55 Athleten für das Rennen des Jahres qualifizieren und im olympischen Ranking stehe ich momentan auf Rang 40. Damit hätte ich die internationalen Kriterien erfüllt, doch das Polnische Olympische Komitee fordert zusätzlich einen 36en Rang für die endgültige nationale Nominierung. Damit das auch klappt, werde ich mich in den kommenden vier Monaten in Neuseeland auf die neue Saison vorbereiten. Neuseeland ist ein wunderschönes Land und bietet perfekte Trainingsbedingungen für Triathleten.

Die ersten drei Wochen stehen nun ganz im Zeichen der Eingewöhnung, wobei die Trainingsumfänge und Trainingsintensitäten nicht ganz so hoch sind. Um das Training nicht langweilig werden zu lassen, reise ich mit meiner Freundin und meiner persönlicher Physiotherapeutin Ela J in einem Campervan rund um Neuseeland und erforsche das Land zu Fuß, auf dem Fahrrad und im Wasser und mache dabei Trainingskilometer.

So konnte ich letztens im Abel Tasman Nationalpark meine erste Schwimmeinheit mit den Seehunden absolvieren. Zunächst war ich mit dem Kajak zu einer kleinen Insel unterwegs, um dann um die Insel herum zu schwimmen, wo Dutzende von Seerobben leben. Was mögen sich die niedlichen Kreaturen gedacht haben, als sie so einen langsamen Fisch paddeln sahen ;)

Seerobben scheint es fast überall in Neuseeland zu geben. Auch am Cape Pallisier der Nordinsel konnten wir praktisch zwischen den Seerobben spazieren und sie beim Jagen beobachten. Auch Pinguine soll es hier geben. Ich konnte bisher noch keine ausfindig machen.

Im Laufschritt habe ich die Dünen von Golden Bay bewundern können. Ich kam mir vor wie in der Sahara. Kilometerlange Dünen ziehen sich durch den nördlichen Zipfel der Südinsel und auf beiden Seiten goldfarbiger Sand. Einfach traumhaft!

Vorgestern folgte das erste Radtraining und damit eine kurze Radtour zum Franz Josef Gletscher. Das schöne ist, dass ich nur in eine Richtung fahren kann statt wie so oft hin und zurück. Das macht jede Tour natürlich interessanter.

Heute ist Ruhetag angesagt. Das heißt eine zweistündige Kletterpartie zum „Fox Glacier“.

Bevor unser Abenteuer zu Ende geht, stehen noch weitere Highlights auf dem Programm wie das Schwimmen mit den Delfinen oder Whale-Watching in Kaikoura. Naja, bis dahin gibt es auch weniger schöne Aktivitäten zu meistern wie Abwaschen ;/  

 

20.11.2011- Platz 9 beim Weltcup in Auckland (NZL)

 

     

Mit einem guten Ergebnis kann ich mich endlich in die wohlverdiente Saisonpause verabschieden. In Auckland fand das letzte Weltcuprennen in dieser Saison und mit Abstand das schwerste Rennen, wenn nicht das schwerste Rennen überhaupt in meiner bisherigen Karriere. Die Radstrecke hatte es mit 3 Anstiegen auf jeder von acht Runden in sich. Doch zunächst zum Schwimmen, das im Mission Bay von Auckland stattfand. Dadurch, dass wir mit Neopren  schwimmen durften, erwischte ich einen guten Start und konnte als 16er aufs Rad steigen. Doch da fing das Rennen erst richtig an. Beim ersten Anstieg musste ich einige Athleten u.a. Bevan Docherty fahren lassen und der Abstand zu der Spitzengruppe wurde immer größer. Mehrmals während des über einstündigen Radrennens musste ich an meine Grenzen gehen und schon nach der ersten Hälfte des Rennens meldeten sich die ersten Krämpfe, womit ich eigentlich nie Probleme habe. Doch dieses Rennen war anders als alle anderen Rennen. Ich musste 120% geben, um am Rad bleiben zu können im wahrsten Sinne des Wortes. Beim Laufen hatte ich das Gefühl ich laufe auf einer Weichmatte. Dazu kamen noch Seitenstiche und nur auf der letzten von vier Runden konnte ich ein hohes Tempo laufen und somit noch 4 hochkarätige Athleten hinter mir lassen. Mit fast 3 Minuten Rückstand auf den Sieger Kris Gemmell aus Neuseeland, 268 Punkten und Platz 40 in der Olympiasimulation beendete ich die Saison 2011. Dies wurde auch bei der anschließenden Abschlussparty ausgiebig gefeiert. Nun steht Urlaub mit Ela an und wir werden 6 Wochen lang rund um Neuseeland mit einem Campervan fahren. Darauf freue ich mich nun ganz besonders. Davon werde ich ebenfalls berichten.